GBL-Hemsbach

KVS
- was bedeutet KVS?
KVS steht für Kreisverbindungsstraße und ist eine Ortsumgehung, die die Ortschaften Weinheim/ Sulzbach, Hemsbach und Laudenbach verbinden soll und jeweils an die Bergstraße angeschlossen wird. Die KVS wird entlang der Bahnlinie gebaut, welche alle 3 betroffenen Ortschaften mittig teilen wird.

Die Pläne der KVS sind weit über 30 Jahre alt. Schon damals waren die Angaben in den Gutachten fehlerhaft und gründeten auf falschen Tatsachen. Beispielsweise ging man damals davon aus .....

- wer ist gegen die KVS?
Hauptgegner der KVS sind die Bürgerinnen und Bürger von Hemsbach, sowie die "Bürgerinitiative KVS" und der BUND, ebenso wie die politischen hemsbacher Parteien GBL, das Bürgerforum, Pro Hemsbach, sowie einzelne Stadträte der SPD und der CDU.
Bereits die grünen StadträtInnen Ulrike Morr(Rätin von 1986 bis 1990), Brita Embach(Rätin von 1990 bis 2000), Gisela Holz (Rätin von bis ), Patrick Schmidt (Rat von bis) haben sich von jeher gegen den Bau der Straße ausgesprochen. Der Kampf der GBL gegen die Straße währt nun mehr als 25 Jahre.


- warum kann das Bauvorhaben nicht mehr aufgehalten werden? (juristisch/politisch)

- wer könnte das Bauvorhaben noch stoppen?
Der Bauherr, in diesem Fall Hr. Landrat Dallinger, kann das Bauvorhaben noch stoppen. Da bisher schon Investitionszuschüsse verwendet und auch schon Straßenteile gebaut wurden, käme eine hohe Strafe auf den Rhein- Neckar- Kreis bzw. das Landratsamt zu, sollten diese tatsächlich das Vorhaben absagen.


- was bedeutet der Straßenbau für Hemsbach?
Die KVS gilt nicht als innerörtliche Straße, so dass auf ihr schneller als 50 km/h gefahren werden darf. Das bringt eine höhere Lärm- und Emissionsbelastung für ganz Hemsbach mit sich. Selbst mit dem Bau von Lärmschutzwänden würde trotzdem nicht ganz Hemsbach von dieser Belastung geschützt werden. Außerdem wird durch die Schutzwände, die teilweise bis zu 5m hoch sein werden, das Ortsbild von Hemsbach verschandelt, der bisher wunderschöne Blick von Hemsbach West auf die Bergstraße würde stark eingeschränkt werden.
Desweiteren werden die KVS- Zubringer sämtliche Schulwege kreuzen.
Bauherr der KVS ist der Rhein- Neckar- Kreis. Dieser trägt jedoch nicht alle Kosten der Straßen. Wie in Landkreisen üblich, werden Straßenbauvorhaben über "Prozentsatz 30%" finanziert. D.h. Hemsbach zahlt allein schon hierüber für eine Straße, die keine Mehrheit in Hemsbach haben will. Hinzu kommen die jährlichen Instandhaltungskosten. Nicht nur der Betrag, den wir aufnehmen und für den wir Zinsen zahlen müssen, wird die nächsten Generationen belasten, auch die Instandhaltungskosten müssen berücksichtigt werden. Und das, obwohl der Verkehr durch Hemsbach rückläufig ist.